Immobilien-Glossar
A
Angeld
Das Angeld dient als Sicherheit für die Erfüllung eines Vorvertrags. Kommt eine
Vertragspartei ihren Verpflichtungen nicht nach, gelten die gesetzlichen
Folgen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Ausstattung
Die Ausstattung umfasst alle abschließenden Elemente einer Immobilie wie Böden, Türen, Fenster und hochwertige Materialien. Die Qualität der Ausstattung beeinflusst Komfort und Marktwert.
B
Balkon
Ein Balkon ist eine aus der Gebäudefassade herausragende Außenfläche, die direkt von der
Wohnung aus zugänglich ist. Ein Balkon steigert häufig den Wohnkomfort und den Marktwert einer Immobilie.
Bankgarantie/Bürgschaft
Eine Bürgschaft ist eine Sicherheit, bei der ein Dritter, häufig eine Bank oder Versicherung, für die Verpflichtungen eines Schuldners einsteht. Sie kann bei verschiedenen Immobiliengeschäften eingesetzt werden.
Bauindex
Der Bauindex bestimmt, wie viel Bauvolumen oder Fläche auf einem Grundstück gemäß den Bauvorschriften errichtet werden darf. Er ist entscheidend für die Bewertung von Baugrundstücken.
Bauleitplan
Der Raumordnungs- bzw. Bauleitplan regelt die Entwicklung eines Gebietes und legt Nutzungen, Bauzonen, Einschränkungen und Entwicklungsmöglichkeiten fest.
Baumasse
Die Baumasse gibt das zulässige Bauvolumen eines Grundstücks gemäß den geltenden Raumordnungsbestimmungen an. Sie ist ein wichtiger Faktor bei der Bewertung eines Baugrundstücks.
Bauparzelle
Die Bauparzelle bezeichnet ein Gebäude oder Bauwerk, das im Kataster- und Grundbuchsystem eingetragen ist. Zusammen mit der Grundparzelle ermöglicht sie die genaue Identifizierung einer Immobilie.
Baurechtliche Sanierung
Eine baurechtliche Sanierung bzw. Legalisierung ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen die nachträgliche Genehmigung von Bauarbeiten, die ohne entsprechende Erlaubnis oder abweichend ausgeführt wurden.
Bauvergünstigungen
Steuerliche Bauvergünstigungen fördern Renovierungen, energetische Sanierungen und Modernisierungen von Gebäuden. Voraussetzungen und Förderhöhen können sich je nach Gesetzeslage ändern.
Bauzone
Eine Bauzone ist ein Gebiet, in dem nach den geltenden Raumordnungsvorschriften Gebäude errichtet oder verändert werden dürfen. Die konkreten Möglichkeiten müssen geprüft werden.
Bebaubarkeit
Die Bebaubarkeit beschreibt die Möglichkeit, ein Grundstück entsprechend den geltenden Bauvorschriften zu bebauen. Sie hängt von Widmung, Baurechten und eventuellen Einschränkungen ab.
Belastung
Eine Belastung ist ein Recht oder eine Einschränkung, die die freie Verfügung über eine Immobilie begrenzt, beispielsweise eine Hypothek oder Dienstbarkeit. Vor dem Kauf sollte die Situation geprüft werden.
Bewohnbarkeit
Die Benutzbarkeit bestätigt, dass ein Gebäude die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Sicherheit, Gesundheit, Energieeffizienz und technischer Anlagen erfüllt. Sie ist besonders bei Neubauten und Immobilienverkäufen von Bedeutung.
D
Dachboden
Der Dachboden befindet sich zwischen der obersten Geschossdecke und dem Dach. Er kann als Nebenraum dienen oder unter bestimmten Voraussetzungen zu Wohnzwecken ausgebaut werden.
Dachterrasse
Das Flachdach bzw. die Dachterrasse ist die obere, ebene Fläche eines Gebäudes, die als Abdeckung dient. Sie kann im Alleineigentum stehen oder Gemeinschaftseigentum sein. Nutzung und Instandhaltung richten sich nach Eigentumsverhältnissen und Hausordnung.
Darlehen
Ein Hypothekendarlehen ist eine Finanzierung, die meist von einer Bank für Kauf, Bau oder Renovierung einer Immobilie gewährt wird. Die Rückzahlung erfolgt in Raten und wird häufig durch eine Hypothek gesichert.
Dienstbarkeit
Eine Dienstbarkeit ist ein dingliches Recht, das dem Eigentümer eines Grundstücks die Nutzung eines anderen Grundstücks für einen bestimmten Zweck ermöglicht, beispielsweise ein Wegerecht.
Dreizimmerwohnung
Eine Dreizimmerwohnung besteht meist aus Wohnbereich, Küche oder Kochnische, zwei Schlafzimmern und Bad. Sie ist besonders bei Familien beliebt.
E
Eigentumsanteil
Der Eigentumsanteil bezeichnet den Anteil einer Person an einer Immobilie. Er kann bei Miteigentum, Erbschaften oder gemeinschaftlichen Käufen bestehen.
Eintragung
Die Eintragung ist die Registrierung eines Rechtsgeschäfts in öffentlichen Registern. Im Südtiroler Grundbuchsystem ist sie entscheidend für die Rechtssicherheit bei Immobilienrechten.
Energieausweis
Der Energieausweis bewertet die
Energieeffizienz einer Immobilie und weist ihre Energieklasse aus. Er ist in der Regel beim Verkauf oder bei der Vermietung erforderlich.
Energieklasse
Die Energieklasse bewertet die Energieeffizienz eines Gebäudes. Höhere Klassen stehen in der Regel für geringeren Energieverbrauch und höheren Wohnkomfort.
Enteignung
Eine Enteignung ist ein Verfahren, bei dem eine öffentliche Stelle eine Immobilie oder ein Grundstück aus Gründen des Allgemeinwohls übernimmt. Der Eigentümer erhält eine gesetzlich vorgesehene Entschädigung.
Erbbaurecht
Das Baurecht ermöglicht es, ein Gebäude auf einem Grundstück eines anderen Eigentümers zu errichten oder zu besitzen. Es spielt auch bei gefördertem und konventioniertem Wohnbau in Südtirol eine Rolle.
Erbschaft
Eine Erbschaft bezeichnet die Übertragung des Vermögens einer verstorbenen Person auf die Erben nach gesetzlichen oder testamentarischen Regeln. Immobilien können dabei geteilt oder übertragen werden.
Erschließung
Die Erschließung umfasst die notwendigen Infrastrukturen und Dienstleistungen, um ein Gebiet für Wohn- oder Gewerbezwecke nutzbar zu machen, beispielsweise Straßen, Wasser- und Stromversorgung.
F
Fruchtgenuss
Der Nießbrauch ist ein dingliches Recht, das einer Person erlaubt, eine Immobilie eines anderen Eigentümers zu nutzen und daraus Nutzen zu ziehen. Der Eigentümer behält das nackte Eigentum, während der Nießbraucher das Nutzungsrecht besitzt.
G
Garage
Eine Garage ist ein Stellplatz für Fahrzeuge und kann entweder eine eigenständige Immobilieneinheit oder ein Zubehör zur Wohnung sein. Besonders in alpinen Gebieten steigert eine Garage häufig den Wert einer Immobilie.
Geschlossener Hof
Der geschlossene Hof ist eine besondere Form landwirtschaftlichen Eigentums in Südtirol. Er unterliegt speziellen Regeln, die verhindern sollen, dass landwirtschaftliche Betriebe aufgeteilt werden und ihre wirtschaftliche Grundlage verlieren.
Grundbuch
Das Grundbuch ist das öffentliche Register des Eigentums und der dinglichen Rechte an Immobilien. In Südtirol hat es besondere Bedeutung, da es Eigentümer, Rechte, Hypotheken und Belastungen rechtsverbindlich dokumentiert.
Grundbuchauszug
Der Grundbuchauszug zeigt die rechtliche Situation einer Immobilie im Grundbuch. In Südtirol enthält er verbindliche Informationen über Eigentum, Rechte, Hypotheken und Belastungen.
Grundbuchsystem
Das Grundbuchsystem ist das in Südtirol verwendete System zur Registrierung von Eigentum und dinglichen Rechten. Es gewährleistet eine besonders hohe Rechtssicherheit bei Immobiliengeschäften.
Grundparzelle
Die Grundparzelle ist ein eindeutig gekennzeichneter Teil einer Liegenschaft innerhalb einer Katastralgemeinde. In Südtirol ist sie ein wesentliches Element des Kataster- und Grundbuchsystems.
H
Hausverwaltungskosten
Die Betriebskosten bzw. Hausverwaltungskosten umfassen die Ausgaben für Verwaltung, Instandhaltung und Nutzung der Gemeinschaftsbereiche eines Gebäudes. Die Aufteilung erfolgt üblicherweise nach den Tausendstelanteilen.
Home Staging
Home Staging bezeichnet die professionelle Vorbereitung einer Immobilie vor Verkauf oder Vermietung. Durch Einrichtung, Beleuchtung und Gestaltung wird die Immobilie optimal präsentiert.
I
Immobilie
Eine Immobilie ist ein unbewegliches Gut wie ein Grundstück oder ein Gebäude. Immobilien können Wohn-, Gewerbe-, Industrie- oder Landwirtschaftszwecken dienen und unterliegen besonderen gesetzlichen Bestimmungen.
Immobilienagentur
Eine Immobilienagentur vermittelt zwischen Verkäufern, Käufern, Vermietern und Mietern. Sie unterstützt bei der Vermarktung, Organisation von Besichtigungen, Preisverhandlungen und begleitet den gesamten Verkaufs-oder Vermietungsprozess.
Immobilienbewertung
Die Immobilienbewertung beschäftigt sich mit der Ermittlung des wirtschaftlichen Wertes einer Immobilie. Dabei werden Lage, Bauqualität, Zustand und lokale Marktbedingungen berücksichtigt.
Immobiliengewinn
Der Immobiliengewinn entsteht, wenn eine Immobilie zu einem höheren Preis verkauft wird als dem ursprünglichen Kaufpreis oder dem steuerlich anerkannten Wert. Unter bestimmten Voraussetzungen kann er steuerpflichtig sein.
Immobilienkauf
Beim Immobilienkauf wird das Eigentum gegen Zahlung eines vereinbarten Kaufpreises vom Verkäufer auf den Käufer übertragen. Der Eigentumsübergang erfolgt mit dem notariellen Kaufvertrag.
Immobilienrendite
Die Immobilienrendite bezeichnet den Ertrag einer Immobilieninvestition im Verhältnis zum eingesetzten Kapital. Sie ist ein wichtiger Kennwert für Anleger.
Immobilienschenkung
Eine Immobilienschenkung ist die unentgeltliche Übertragung einer Immobilie von einer Person auf eine andere. Sie muss notariell beurkundet werden und kann steuerliche sowie erbrechtliche Auswirkungen haben.
Immobiliensuche
Die Immobiliensuche umfasst die gezielte Suche nach einer Immobilie entsprechend den Anforderungen des Käufers. In Regionen wie dem Pustertal sind Marktkenntnis und lokale Erfahrung besonders wichtig.
Immobilienteilung
Eine Immobilienteilung bezeichnet die Aufteilung einer Einheit in mehrere eigenständige Wohneinheiten. Dafür sind baurechtliche, technische und katasterrechtliche Prüfungen erforderlich.
Immobilienverkauf
Der Immobilienverkauf ist der Prozess der Eigentumsübertragung einer Immobilie gegen Zahlung eines vereinbarten Kaufpreises. Er umfasst Bewertung, Vermarktung, Verhandlungen,
Prüfungen und den notariellen Kaufvertrag.
Immobilienvermittlung
Die Immobilienvermittlung besteht darin, Käufer und Verkäufer oder Vermieter und Mieter zusammenzuführen. Der Immobilienmakler muss transparent und korrekt arbeiten und wichtige Informationen zur Immobilie bereitstellen.
Immobilienversteigerung
Eine Immobilienversteigeru g ist ein gesetzlich geregeltes Verfahren, bei dem eine Immobilie an den Höchstbietenden verkauft wird. Vor einer Teilnahme sollten alle Unterlagen sorgfältig geprüft werden.
K
Katasterauszug
Der Katasterauszug enthält die technischen und steuerlichen Informationen einer Immobilie aus den Katasterdaten. Er beinhaltet unter anderem Eigentümerdaten, Kategorie und Katasterertrag.
Katasterertrag
Der Katasterertrag ist der steuerliche Wert einer Immobilie, der vom Kataster festgelegt wird und als Grundlage für verschiedene Immobiliensteuern dient. Er hängt von Kategorie, Größe und Eigenschaften der Immobilie ab.
Katasterfläche
Die Katasterfläche ist die nach Katasterkriterien berechnete Fläche einer Immobilie. Sie dient vor allem steuerlichen Zwecken und kann von der tatsächlichen Nutzfläche abweichen.
Katasterkategorie
Die Katasterkategorie beschreibt die Nutzung und Eigenschaften einer Immobilie für steuerliche Zwecke. Sie beeinflusst unter anderem den Katasterwert.
Katasterwert
Der Katasterwert ist ein steuerlicher Wert, der aus dem Katasterertrag und gesetzlich festgelegten Faktoren berechnet wird. Er dient hauptsächlich zur Berechnung bestimmter Immobiliensteuern.
Katastralgemeinde
Die Katastralgemeinde ist eine
territoriale Einheit des Kataster- und Grundbuchsystems. Jede Grundparzelle ist einer Katastralgemeinde zugeordnet, wodurch Grundstücke eindeutig identifiziert werden können.
Kaufangebot
Das Kaufangebot ist eine Erklärung des Interessenten, eine Immobilie zu bestimmten Bedingungen erwerben zu wollen. Wird es vom Verkäufer angenommen, kann es entsprechend den vereinbarten Bedingungen rechtlich bindend werden.
Kaufvertrag
Der Kaufvertrag beim Notar ist die endgültige Urkunde zur Übertragung des Eigentums an einer Immobilie. Der Notar prüft zuvor die rechtliche Situation und die erforderlichen Unterlagen.
Kaution
Die Kaution ist ein Geldbetrag, den der Mieter dem Vermieter als Sicherheit für mögliche Schäden oder offene Zahlungen hinterlegt. Nach Ende des Mietverhältnisses wird sie normalerweise zurückerstattet, sofern keine Ansprüche bestehen.
Kondominium
Ein Mehrfamilienhaus besteht aus Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum wie Treppenhaus, Dach oder Aufzug. Verwaltung und Nutzung richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften und der Hausordnung.
Konventionierung
Die Konventionierung ist eine rechtliche Einschränkung, die bestimmte Immobilien betrifft und Bedingungen für Verkauf, Nutzung oder Bewohner festlegen kann. In Südtirol ist sie besonders im geförderten Wohnbau relevant.
Konventionierte Immobilie
Eine konventionierte Immobilie unterliegt besonderen gesetzlichen Einschränkungen, insbesondere hinsichtlich der Personen, die sie erwerben oder bewohnen dürfen. In Südtirol spielt diese Regelung im geförderten Wohnbau eine wichtige Rolle.
L
Landwirtschaftszone
Eine Landwirtschaftszone ist ein Gebiet, das laut Raumordnung hauptsächlich landwirtschaftlichen Zwecken dient. In Südtirol umfasst sie häufig Wiesen, Höfe, Wälder und landwirtschaftliche Gebäude.
M
Maklerprovision
Die Maklerprovision ist die Vergütung des Immobilienmaklers für die erfolgreiche Vermittlung eines Geschäfts. Sie wird in der Regel bei Zustandekommen des Vertrags fällig.
Mansardenwohnung
Eine Mansardenwohnung befindet sich meist im Dachgeschoss eines Gebäudes und verfügt über schräge Dachflächen. Bei der Bewertung sind Raumhöhen, Belichtung und baurechtliche Voraussetzungen besonders wichtig.
Marktwert
Der Marktwert entspricht dem geschätzten Preis, den eine Immobilie unter normalen Bedingungen erzielen kann. Dabei werden Lage, Zustand, Ausstattung, Nachfrage und regionale Besonderheiten berücksichtigt.
Mietvertrag
Bei einem Mietvertrag überlässt der Eigentümer einer anderen Person eine Immobilie gegen Zahlung einer regelmäßigen Miete. Rechte und Pflichten beider Parteien werden durch den Vertrag und die gesetzlichen Bestimmungen geregelt.
Monolokal
Ein Studio-Apartment besteht aus einem einzigen Hauptraum, der Wohn- und Schlafbereichkombiniert, sowie Bad und Nebenräumen. Es wird häufig als Anlageobjekt genutzt.
N
Nackte Eigentum
Das nackte Eigentum bezeichnet das Eigentum an einer Immobilie ohne das Nutzungsrecht, das meist beim Nießbraucher verbleibt. Diese Lösung wird häufig für Investitionen oder Erbschaftsplanung genutzt.
Notar
Der Notar ist ein öffentlicher Amtsträger, der Immobilienverträge beurkundet und deren Rechtmäßigkeit überprüft. Er gewährleistet die rechtliche Sicherheit der Vertragsparteien.
R
Registersteuer
Die Registersteuer ist eine Abgabe, die auf bestimmte Immobilienverträge, insbesondere Kaufverträge und Mietverträge, erhoben wird. Die Höhe hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Reuegeld
Das Reuegeld ermöglicht einer Vertragspartei den Rücktritt vom Vertrag, sofern dies ausdrücklich vereinbart wurde. Es unterscheidet sich rechtlich vom Angeld.
S
Schuldübernahme
Bei der Schuldübernahme übernimmt der Käufer ein bereits bestehendes Hypothekendarlehen des Verkäufers. Die Finanzierung läuft grundsätzlich zu den vereinbarten Bedingungen weiter, sofern die Bank zustimmt.
T
Tausendstelanteile
Die Tausendstelanteile bestimmen den Anteil jeder Wohnung am Gemeinschaftseigentum und an den gemeinsamen Kosten eines Gebäudes. Sie werden in den Teilungstabellen festgelegt.
Terrasse
Eine Terrasse ist eine begehbare Außenfläche, die zu einer Wohnung oder einem Gebäude gehört. Besonders in alpinen Regionen kann eine Terrasse mit Aussicht den Wohnwert deutlich erhöhen.
V
Verkaufsauftrag
Der Verkaufsauftrag ist die Beauftragung einer Immobilienagentur durch den Eigentümer zur Vermarktung und zum Verkauf einer Immobilie. Er regelt Dauer, Leistungen und Bedingungen der Zusammenarbeit.
Verkaufsfläche
Die Verkaufs- bzw.Handelsfläche wird zur Bewertung einer Immobilie verwendet und berücksichtigt neben der Hauptfläche auch bestimmte Nebenflächen anteilig.
Vermietung
Die Vermietung ist ein Vertrag, durch den der Eigentümer einer anderen Person die Nutzung einer Immobilie gegen Zahlung eines Mietzinses überlässt. Sie wird durch gesetzliche Vorschriften und den Mietvertrag geregelt.
Vollmacht
Eine Vollmacht ist eine Erklärung, mit der eine Person eine andere Person ermächtigt, in ihrem Namen bestimmte Handlungen vorzunehmen, beispielsweise Immobiliengeschäfte.
Vorvertrag
Der Vorvertrag verpflichtet Käufer und Verkäufer zum späteren Abschluss des endgültigen Kaufvertrags. Er enthält die wichtigsten Vereinbarungen über Preis,
Fristen und Bedingungen.
W
Wohnrecht
Das Wohnrecht erlaubt einer Person, eine fremde Immobilie innerhalb gesetzlicher Grenzen zu bewohnen. Es kommt häufig bei familiären Vereinbarungen oder Übergaben vor.
Wohnrecht
Das Wohnrecht erlaubt einer Person, eine Immobilie für den eigenen Wohnbedarf und den der Familie zu nutzen. Es handelt sich um ein dingliches Recht, das
gesetzlich geregelt ist.
Wohnsitz
Der Wohnsitz ist der Ort, an dem eine Person gewöhnlich lebt. Im Immobilienbereich kann er für Steuervergünstigungen, den Erstwohnsitz und bestimmte Regelungen im geförderten Wohnbau Südtirols relevant sein.
Wohnung
Eine Wohnung ist eine Eigenständige Wohneinheit innerhalb eines Gebäudes. Ihr Marktwert wird unter anderem durch Lage, Größe, Zustand, Ausrichtung und Energieeffizienz bestimmt.
Z
Zubehör
Ein Zubehör ist ein dauerhaft einer Hauptimmobilie zugeordnetes Objekt, beispielsweise Garage, Keller, Stellplatz oder Garten. Es kann den Wert und die Nutzbarkeit einer Immobilie erhöhen.
Zubehörgarten
Ein Zubehörgarten ist eine Grünfläche, die zu einer Hauptimmobilie wie einer Wohnung oder einem Haus gehört. Er kann exklusiv oder gemeinschaftlich genutzt werden und erhöht häufig
die Wohnqualität.
Zweizimmerwohnung
Eine Zweizimmerwohnung besteht in der Regel aus Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche oder Kochnische sowie Badezimmer. Sie gehört zu den beliebtesten Wohnformen für Singles, Paare und Kapitalanleger.